Montag, 26. november 2007
So sah ich übrigens aus, bevor mir das erste Mal das Fell abgeschnipselt wurde. Ich war ungefähr ein Jahr alt.
Das Gekrächze im Hintergrund war Frauchens Mama, die zu der zeit krank war :)






von Jacqueline - veröffentlicht in: Videos - Community: Hunde
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Montag, 26. november 2007
Ich möchte euch natürlich auch meine Familie vorstellen.
Heute fang ich mal mit dem Rainer an, der Mann in der Schweinebande.


Chicco-Fotos-und-mit-Rainer-124.JPG

Geboren ist er am 13.08.2004. Er kommt von Meerschweinchen in Not und bevor er dort angekommen ist, hat er mit seinen Brüdern in einem Papageienkäfig gelebt und nur unregelmässig Futter bekommen.
Er ist hier eingezogen als er ein 3/4 Jahr alt war.
Er ist ein lustiges Kerlchen und noch weißer als ich ;-)
Nur spielen will er irgendwie nie mit mir, das ist echt doof, aber da kann man wohl nichts machen.
Er ist eindeutig der Chef, der Schweine ;) Wenn die anderen beiden nicht so wollen wie er, dann gibts schimpfe, zu mir ist er aber immer lieb. Nur von Menschen anfassen lassen, findet er nicht ganz so toll, auch wenn er der Jenige ist, der es noch am ruhigsten über sich ergehen lässt, denn manchmal muss das sein. Seine Krallen schneiden sich ja nicht von allein. ;)


Chicco-Fotos-und-mit-Rainer-154.JPG

Schaut doch auch mal hier vorbei:

Schweinchenbilder

Curry

Chaya

von Jacqueline - veröffentlicht in: andere Tiere
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Montag, 26. november 2007

Ich bin allein.

Es ist schon Nacht und stille wird´s im Haus.

Dort ist ein Feuer angefacht, dort ruht mein Herr sich aus.

Er liegt im warmen Federbett, deckt bis ans Ohr sich zu.

Und ich auf meinem harten Brett, bewache seine Ruh.

Die Nacht ist kalt, ich schlafe nicht, der Wind aus Ost weht kalt:

die Kälte ins Gebein mir kriecht, ich bin ja auch schon alt.

Die Hütte, die mein Herr versprach, erlebe ich nicht mehr.

Der Regen tropft durch´s morsche Dach, Stroh gab's schon längst nicht mehr.

Die Nacht ist kalt, der Hunger quält, mein Winseln niemand hört,

und wüsste mein Herr auch was mir fehlt, er wird nicht gern gestört.

Die Nacht ist lang, zum zehnten Mal, leck ich die Schüssel aus,

der Knochen, den ich jüngst versteckt, den grub ich längst schon aus.

Die Kette, die schon oft geflickt, sie reibt den Hals mir bloß.

Sie reicht nur noch ein kurzes Stück und nie werde ich sie los.

Was Freiheit ist das weiß ich nicht, doch weiß ich, ich bin treu.

So liege ich, wart' auf den Tod, denn dieser macht mich frei !

 

(Autor unbekannt)

 

von Jacqueline - veröffentlicht in: Tierschutzrelevante Themen - Community: Hunde
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Sonntag, 25. november 2007
Diese wahre Geschichte ist als symbolisches Mahnmal gedacht.
Es soll alle zukünftigen Tierkäufer und Tierhalter zum Nachdenken anregen.
"Lea" könnte auch eine Katze sein ...
... denn überall gibt es sie, die MASSENZUCHT, oder SCHWARZZUCHT ...
Lesen Sie folgenden Artikel.

Die nachfolgende Geschichte stammt von der amerikanischen Toller-L mit der Bitte, sie an möglichst
viele Tierfreunde weiterzuleiten. Sie handelt von einem Welpen im Petshop (Tierhandlung).
Toller-Info bittet alle Leserinnen und Leser um aktive Aufklärung zukünftiger Tierhalter.
Der Artikel darf (soll) weiterverwendet werden (Sie dürfen ihn gern kopieren und auf Ihrer HP einfügen!),
sei es als Infoblatt in der Tierpraxis und bei Futterlieferanten oder als Bericht in einer regionalen Zeitung.

Die Geschichte von Lea


Ich weiß nicht mehr viel von dem Ort, wo ich geboren bin.
Es war eng und dunkel und nie spielte ein Mensch mit uns.
Ich erinnere mich noch an Mama und ihr weiches Fell,
aber sie war oft krank und sehr dünn.
Sie hatte nur wenig Milch für mich und meine Brüder und Schwestern.
Die meisten von ihnen waren plötzlich gestorben.

Als sie mich meiner Mutter wegnahmen,
hatte ich furchtbare Angst und war so traurig.
Meine Milchzähne waren kaum durchgestoßen
und ich hätte meine Mama doch noch so sehr gebraucht.
Arme Mama, es ging ihr so schlecht.
Die Menschen sagten, dass sie jetzt endlich Geld wollten
und dass das Geschrei meiner Schwester und mir, ihnen auf die Nerven ginge.

So wurden wir eines Tages in eine Kiste verladen und fortgebracht.
Wir kuschelten uns aneinander und fühlten wie wir beide zitterten ohnmächtig vor Angst.
Niemand kam, um uns zu trösten.
All diese seltsamen Geräusche und erst noch die Gerüche,
wir sind in einem "Petshop", einem Laden, wo es viele verschiedene Tiere gibt.
Einige miauen, andere piepsen, einige pfeifen.
Wir hören auch das Wimmern von anderen Welpen.
Meine Schwester und ich drücken uns eng zusammen in dem kleinen Käfig.
Manchmal packt uns jemand und hebt uns hoch um uns zu begutachten.
Einige sind freundlich und streicheln uns, andere sind grob und tun uns weh.
Oft hören wir sagen "oh, sind die süß, ich will eines",
aber dann gehen die Leute wieder fort.

Letzte Nacht ist meine Schwester gestorben.
ich habe meinen Kopf an ihr weiches Fell gelegt und gespürt,
wie das Leben aus dem dünnen Körper gewichen ist.
Ich soll verbilligt abgegeben werden, damit ich bald wegkomme.
Niemand beachtet mein leises Weinen, als meine kleine Schwester weggeworfen wird.

Heute ist eine Familie gekommen und hat mich gekauft!
Jetzt wird alles gut. Es sind sehr nette Leute,
die sich tatsächlich für mich entschieden haben.
Sie haben gutes Futter und einen schönen Napf dabei
und das kleine Mädchen trägt mich ganz zärtlich auf den Armen.
Ihr Vater und ihre Mutter sagen, ich sei ein ganz süßes und braves Hundchen.

Ich heiße jetzt Lea.

Ich darf meine neue Familie auch abschlabbern, das ist wunderbar.
Sie lehren mich freundlich, was ich tun darf und was nicht,
passen gut auf mich auf, geben mir herrliches Essen und viel, viel Liebe.
Nichts will ich mehr, als diesen wunderbaren Menschen gefallen und es gibt
nichts Schöneres als mit dem kleinen Mädchen herumzutollen und zu spielen.

Erster Besuch beim Tierarzt.
Es war ein seltsamer Ort, mir schauderte. Ich bekam einige Spritzen.
Meine beste Freundin, das kleine Mädchen, hielt mich sanft
und sagte es wäre o.k., dann entspannte ich mich.
Der Tierarzt schien meinen geliebten Menschen traurige Worte zu sagen,
sie sahen ganz bestürzt aus. Ich hörte etwas von schweren Mängeln
und von Dysplasie E und von Herz zwei. Er sprach von wilden Zuchten
und dass meine Eltern nie gesundheitlich getestet worden seien.
Ich habe nichts von alledem begriffen,
aber es war furchtbar, meine Familie so traurig zu sehen.

Jetzt bin ich sechs Monate alt.
Meine gleichaltrigen Artgenossen sind wild und stark,
aber mir tut jede Bewegung weh. Die Schmerzen gehen nie weg.
Außerdem kriege ich gleich Atemnot,
wenn ich nur ein wenig mit dem kleinen Mädchen spielen will.
Ich möchte so gerne ein kräftiger Hund sein, aber ich schaffe es einfach nicht.
Vater und Mutter sprechen über mich.
Es bricht mir das Herz, alle so traurig zu sehen.

In der Zwischenzeit war ich oft beim Tierarzt und immer hieß es
"genetisch" und "man kann nichts machen".
Ich möchte draußen in der warmen Sonne mit meiner Familie spielen,
möchte rennen und hüpfen. Es geht nicht.
Letzte Nacht war es schlimmer als eh und je.
Ich konnte nicht einmal mehr aufstehen um zu trinken
nur noch schreien vor Schmerzen.

Sie tragen mich ins Auto. Alle weinen. Sie sind so seltsam, was ist los?
War ich böse? Sind sie am Ende böse auf mich?
Nein, nein, sie liebkosen mich ja so zärtlich.
Ach, wenn nur diese Schmerzen aufhörten!
Ich kann nicht einmal die Tränen vom Gesicht des kleinen Mädchen ablecken,
aber wenigstens erreiche ich ihre Hand.

Der Tisch beim Tierarzt ist kalt. Ich habe Angst.
Die Menschen weinen in mein Fell, ich fühle, wie sehr sie mich lieben.
Mit Mühe schaffe ich es, ihre Hand zu lecken.
Der Tierarzt nimmt sich heute viel Zeit und ist sehr freundlich
und ich empfinde etwas weniger Schmerzen. Das kleine Mädchen hält mich ganz sanft,
ein kleiner Stich ...... Gott sei Dank, der Schmerz geht zurück.
Ich fühle tiefen Frieden und Dankbarkeit.

Ein Traum:
Ich sehe meine Mama, meine Brüder und Schwestern auf einer großen grünen Wiese.
Sie rufen mir zu, dass es dort keine Schmerzen gibt, nur Frieden und Glück.
So sage ich meiner Menschenfamilie "Auf Wiedersehen" auf die einzig mir mögliche Weise:
Mit einem sanften Wedeln und einem kleinen Schnuffeln.

Viele glückliche Jahre wollte ich mit euch verbringen, es sollte nicht sein.
Statt dessen habe ich euch so viel Kummer gemacht.
Es tut mir leid, ich war halt nur eine Händlerware.

Lea



Lea©1999 J. Ellis - bewilligte Übersetzung von E. Witter
von Jacqueline - veröffentlicht in: Tierschutzrelevante Themen - Community: Tier-, Natur- und Umweltschutz
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Sonntag, 25. november 2007
Also in aller erster Linie geht es hier natürlich um mich, was ich so erlebe, mein Leben halt. Ihr werdet auch einiges über Krankheiten erfahren und wenn ich mal Lust habe, auch ein bißchen über meine Rasse. Und es wird eine ganze Menge Bilder zu sehen geben!
Aber ihr werdet hier auch Dinge finden, die uns beschäftigen. Und da das ja mein Blog ist *hihi* , werden sich die Themen hauptsächlich um Tiere drehen!
Ich werde versuchen so oft wie möglich neue Artikel zu schreiben, aber man hat halt nicht immer Zeit. Muss mich ja auch mal um meine Hundekumpels kümmern und dann muss ja das Frauchen auch Zeit haben, damit sie den von mir diktierten Text hier einstellen kann. Denn so schlau ich auch bin, mit dem tippen hab ich noch so meine Schwierigkeiten. Ist ja auch kompliziert mit meinen Füßchen diese kleinen Tasten zu treffen ;-)

Chicco-020.JPG
von Jacqueline - veröffentlicht in: alles andere
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Sonntag, 25. november 2007
So, dann werd ich mich euch erst mal vorstellen.

Ich bin Chicco, geboren bin ich am 10.04.2005 und meines Zeichen ein Hund der Rasse Shih Tzu.
Mein Frauchen hat mich 4 Tage bevor ich 5 Monate alt geworden bin aus einem Tierheim geholt. Und ich kann euch sagen, dass war echt ein Glück! Die waren zwar alles sehr nett zu mir und es gab da auch ganz viele Hunde zum spielen, aber mit einem eigenen zu Hause ist das bei weitem nicht zu vergleichen!
Zu meiner Familie gehören auch noch 3 Meerschweinchen  (Rainer, Curry und Chaya) und Krötlein, die Wasserschildkröte. Die 4 kommen auch aus dem Tierschutz oder direkt aus zweiter Hand, weil sie keiner mehr haben wollte!
Aber wieder zurück zu mir! Ich bin ein lustiges Kerlchen, immer gut drauf und ich möchte am liebsten den ganzen Tag betütelt werden. Ich mag eigentlich alles und jeden! Katzen sind toll! Auch hab ich schon mit Pferden und Kälbchen gespielt und Hunde sind natürlich auch total klasse! Nur mag ich keine großen schwarzen Rüden mehr! Jetzt genau aufzuschreiben warum und wieso, würde wohl den Rahmen einer Vorstellung sprengen! Nur soviel: ich hab sehr schlechte Erfahrungen mit diesen gemacht! Ursprünglich hatte ich vor diesen einfach nur Angst, aber man wird ja erwachsen und auch Selbstbewusster und irgendwann hab ich gemerkt, dass ich mich auch wehren kann und hatte damit auch Erfolg und seit dem sollte mir lieber keiner zu Nahe kommen!
Aber eigentlich bin ich ein total klasse Hund! Wau!
So, damit ihr auch wisst mit wem ihr es zu tun habt, hier mal ein Bild  von mir:


Chicco-099.jpg


So, das wars erst mal. Wir hören bzw. lesen uns *winkewinke*
von Jacqueline - veröffentlicht in: alles andere
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